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Ein Kreativraum unter der Marktkirche – für Gemeinschaft, Schönheit, Glauben

raumschiff.ruhr

raumschiff.ruhr nennt sich eine junge Glaubensinitiative der Evangelischen Kirche in Essen, die im Mai 2016 ihren offiziellen Start in den unteren Räumen der Marktkirche feierte und ein ganz konkretes Anliegen hat: Jungen Kreativen Raum zu eröffnen – mitten in der Kirche. Ein Raum für Glaubenserfahrungen zwischen christlicher Tradition und postmodernen Spiritualität soll es sein, ein Raum, um die Schönheit des Lebens zu entdecken und gemeinsam zu feiern. Ein spannendes Experiment! Denn häufig ist es genau diese Zielgruppe, die selten mit Kirchengemeinden in Kontakt steht.

Zwischen Schaufenstern und Kirchenfenstern, Küchentisch und Altar darf an diesem Ort zukünftig geträumt und experimentiert werden. Unterschiedliche Formate laden junge Menschen dazu ein, zu suchen und zu teilen, was sie inspiriert, im Leben trägt und ihnen wertvoll ist. Hier finden sie die Möglichkeit, um sich zu vernetzen, gemeinsam etwas zu gestalten und eigene Ausdrucksweisen des Glaubens und der Gemeinschaft auszuprobieren. Pfarrerin Rebecca John Klug begleitet diese Initiative und vor allem junge Menschen, die dort vorbeischauen - zum Beispiel an jedem Mittwochabend ab 18.30 Uhr bei „#orbit“, dem wöchentlichen Treffpunkt mit Stullen und Segen: Runterkommen vom Tag und Gemeinschaft in gemütlicher Runde; jeder kommt, wann es ihm passt. Um 20 Uhr werden im Kirchraum die Mitte der Woche und die Mitte des Lebens gefeiert: "Wir suchen die Balance, nehmen uns selbst wahr, blicken zurück auf unseren Tag und über uns hinaus. Umkreisen ein paar alte Worte, orientieren uns neu. Geben Dankbarkeit und Sorgen ab. Erwarten etwas am Horizont, empfangen Segen. Mit Kerzenlicht, Musik, Achtsamkeit und Stärkung. Aber auch das eine oder andere „Stehlampen-Konzert“ in Wohnzimmer-Atmosphäre ist geplant. Im Augenblick ist das Raumschiff in der Sommerpause, am Mittwoch, 6. September, geht es dann mit dem nächsten #orbit wieder los. Weitere Informationen stehen im Internet auf der Seite www.raumschiff.ruhr.de

Herzlich Willkommen!

An jedem zweiten Dienstag // 17 Uhr

Ökumenische Gedenkgottesdienste für die Unbedachten dieser Stadt

An jedem zweiten Dienstag im Monat feiern die christlichen Kirchen gemeinsam mit der Stadt Essen um 17 Uhr einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für die „Unbedachten dieser Stadt“ - in den graden Jahren finden sie in der Marktkirche, in den ungeraden Jahren im Hohen Dom zu Essen statt.

Zu den „Unbedachten“ zählen in Essen jährlich rund 300 Verstorbene, die auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes eingeäschert und anschließend anonym auf Gräberfeldern bestattet werden müssen – weil keinerlei Vorsorge für die Beerdigung getroffen wurde und es auch keine Angehörigen gibt, die für eine Bestattung sorgen. In den Gedenkgottesdiensten werden die Namen der Verstorbenen verlesen und in ein Gedenkbuch geschrieben, für jeden Namen wird eine Kerze entzündet. „Auf diese Weise wollen wir daran erinnern, dass die Würde eines Menschen nicht mit seinem Tod endet“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen (ACK), die die monatlichen Erinnerungsfeiern organisiert. „Jeder Mensch hat während seines Lebens unauslöschbare Spuren hinterlassen. Jeder Name wurde in das ‚Buch des Lebens’ eingetragen, das das Andenken an die Verstorbenen bewahrt – auch über das Ende des Lebens hinaus.“

Seit dem Start im Jahr 2008 haben sich die Gottesdienste, an denen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, in Essen zu einer festen Gedenktradition entwickelt. Zu den Gedenkgottesdiensten laden Dr. Jürgen Cleve, Stadtdechant der Katholischen Kirche in Essen, Marion Greve, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, und Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam ein. Auch Die WAZ-Mediengruppe unterstützt diese Form des Gedenkens: Einige Tage vor dem jeweiligen Gottesdienst werden in den beiden Essener Tageszeitungen Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und Neue Ruhr Zeitung (NRZ) sowie in den Anzeigenblättern des Stadtspiegels kostenlose Traueranzeigen geschaltet, in denen die Namen der Verstorbenen aufgeführt sind.

An jedem Samstag // 11 Uhr // Treffpunkt: Domschatzkammer, Kettwiger Straße/Burgplatz

Führung durch Essener City-Kirchen

An jedem Samstag laden die christlichen Kirchen in Essen gemeinsam zu einem Rundgang mit Führungen durch die fünf Kirchen in der Innenstadt ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Foyer der Domschatzkammer, Kettwiger Straße/Burgplatz, 45127 Essen. Ausgebildete Kirchenführerinnen begleiten die Führungen. Stationen sind die Hohe Domkirche zu Essen, die katholische Kirche St. Gertrud, die evangelische Kreuzeskirche, die evangelische Marktkirche und die alt-katholische Friedenskirche. Bitte beachten Sie: In Ausnahmefällen kann es sein, dass wegen einer wichtigen Veranstaltung, Reparatur- oder Umbaumaßnahmen nicht alle Kirchen zugänglich sind.

Die Teilnahmekosten belaufen sich auf 5 Euro pro Person; eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Gruppen ab 15 Personen können Termine für Sonderführungen vereinbaren – Anfragen nimmt der Kirchenkreis Essen per E-Mail an info@evkirche-essen.de entgegen; Rückfragen werden außerdem unter Telefon 0201 / 22 05-221 beantwortet.

Reihe wird fortgesetzt // An jedem Samstag // 16 Uhr

Vesper um Vier - Musik und Worte

An jedem Samstag um 16 Uhr laden Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker gemeinsam mit Theologinnen und Theologen aus den Essener Gemeinden, Diensten und Einrichtungen zu einer Atempause mit musikalischen Akzenten und einem geistlichen Impuls in das älteste protestantische Gotteshaus in der Innenstadt ein. Für jede der rund halbstündigen Vespern konnten Gesangs- und Instrumentalsolisten oder auch kleinere Ensembles und ausgewählte Chöre gewonnen werden. Gemeinsam mit einer Kantorin oder einem Kantor übernehmen sie den musikalischen Teil der Vesper – immer im Wechsel mit meditativen Lesungen aus den Psalmen oder anderen Teilen der Bibel, lyrischen oder literarischen Texten und Gebeten. Der Eintritt ist frei.

Hinweis: Im Dezember wird die Reihe an drei Adventssamstagen durch die musikalische Veranstaltungsfolge "Essener Chöre singen zum Advent" des Essener Sängerkreises ersetzt.

Die Marktkirche als Kulturort

Dialog von Kirche und Kunst, Glaube und Kultur

Im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 hat die Evangelische Kirche in Essen den Dialog von Kirche und Kunst, von Glaube, Religion und Kultur in der Marktkirche stärker in den Mittelpunkt gerückt. Das Gotteshaus an zentraler Stelle inmitten der Stadt, das auch der Ausgangspunkt für die Einführung der Reformation in Essen war, ist ein idealer Ort, um das spannungsreiche und ambivalente Verhältnis von Kirche und Kunst intensiver Erfahrung zugänglich zu machen. Durchgeführt wurden acht Ausstellungen und ein Menschenschattenspiel, aber auch besondere Gottesdienste, Konzerte und Vorträge. Darüber hinaus war die Marktkirche ein Teil der offiziellen Kulturhauptstadtreihe "Kirche der Kulturen: Stadtkirchenpassage A40".

Die Evangelische Kirche in Essen wird den Dialog von Kirche und Kunst, Glaube und Kultur in der Marktkirche auch in den kommenden Jahren fortsetzen. An jedem Samstag ist die Marktkirche zudem eine von fünf Stationen im Rahmen der Ökumenischen Citykirchen-Führungen - auch dies ist ein Ergebnis der ertragreichen kirchlichen Zusammenarbeit im Kulturhauptstadtjahr. Darüber hinaus weist die Marktkirche in ökumenischer Verbundenheit mit anderen Essener Kirchen im Internet besonders auf ihre kulturellen Veranstaltungen und Aktivitäten hin: Seit Anfang Januar 2012 ist das Portal www.kulturkirche-essen.de online.

  

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